DAS IRDISCHE WESEN (4-teilig) | 2025 | 120 x 240 cm
Für die Ausstellung ‚A Line A Day Keeps The Doctor Away‘ in der Berchtoldvilla in Salzburg fertigte ich diese Werktafeln, die aus vielen repetitiven, kleinen Zeichnungen bestehen, die nachträglich auf Holzplatten aufgeklebt wurden. Die Ausstellung ist noch bis 18. Juni 2026 zu sehen!
DAS IRDISCHE WESEN zeigt Buntstiftzeichnungen auf Einreichplänen, die vom in Besitz nehmen von Grund und Boden durch den Menschen erzählen. Im linken Teil ist auf den zerschnittenen Einreichplänen die aufgezeichnete Figur am Boden verankert und trägt einen gelben Seelenkern. Nach oben hin ist sie beweglich, was sowohl ihre geistige Kraft als auch ihre Handlungsfähigkeit darstellt. Am daneben klebenden Plan ersetzten die vorhandenen Namensbezeichnungen den Seelenkern.
DAS IRDISCHE SPIEL setzt sich aus bunten, bemalten Rückseiten der Besitzkarten des Kinderspiels DKT zusammen und möchte das spielerische Erlernen des Besitzdenkens mit solchen Brettspielen aufzeigen. Die Figur hat sich nur wenig verändert, doch der leuchtende Seelenkern fehlt.
DAS IRDISCHE SEIN versucht mit Zeichnungen auf kleinen, umgedrehten Spielgeldscheinen das flüchtige Wesen unserer Lebenszeit zu erfassen. Die Figur erscheint hier durchlässig, ist nicht mehr ausgemalt sondern flackert von Tag zu Tag oder Moment zu Moment kurz auf.
DAS IRDISCHE LOS ist mit Loskarten und Holzhäusern aus dem Fundus von DKT-Spielen beklebt. Man schwebt beim Betrachten quasi über Grundstücksfeldern, die wir uns als Wohnsitz aneignen und man erkennt, welche absurde Seins-Isolation wir uns dadurch auferlegen.
ERDTUCH MIT SEGENSBÄNDERN | 2025 | 2 m Durchmesser
Preisträgerarbeit beim Art-Award 2025 der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs mit dem Thema GEERDETES DENKEN (Kunstsalon Schönbrunn, Wien)!
Das Werk erinnert an die Kraft des Segnens, die jeder mit einfachen Worten durchführen kann. Zum Beispiel: „Ich segne den Wald und alles, was mit ihm verbunden ist, die Bäume, Pflanzen, Pilze, Tiere, Steine und den Menschen. Oder auch – ich segne die Zerstörung auf Erden sowie die Erkenntnisfähigkeit des Menschen und sein achtsames Handeln.„
Mittig auf dem erdfarbenen Tuch steht ein Kessel mit Asche und drei Federn als Symbol der Erneuerung und Phönix-Kraft unserer Erde. Die Segensbänder sind sowohl in Form von Fotografien – als auch am Erdtuch liegend – Teil der Installation. Sie sind geflochten, geknotet oder gezwirbelt und geschmückt mit Naturmaterialien. Dazwischen ist Klaubholz ausgelegt, das mit Stoffstreifen umwickelt ist.
DAS ESSEN SEGNEN | 2025 | ca. 150 x 130 cm
Das Werk soll die Kraft des Segnens ins Bewusstsein holen, um das oft beiläufige Einnehmen von Mahlzeiten in eine bewusste, spirituelle Praxis zu verwandeln. Wenn wir unser tägliches Essen segnen, wird das Aufnehmen der Nahrung ein segensreicher Vorgang. Jeder kann segnen, es braucht einzig die Absicht und Aufmerksamkeit dafür – zum Beispiel mit folgenden Worten oder Gedanken: Ich segne mein Essen, damit es mich mit all den Nährstoffen versorgt, die mein Körper braucht, um vollständige Gesundheit zu erhalten.
Danach kann ich noch einen Schritt weiter gehen und mit jedem Löffel voll Nahrung, den ich zu mir nehme, mit meiner Aufmerksamkeit bei all dem bleiben, dass ich mir zeitgleich einverleiben und in meinem Leben bewirken möchte. Ich verbinde mit jedem Bissen eine ‚Lebensqualität’, die ich erfahren will – ein Löffel Geborgenheit, ein Löffel Zuversicht, ein Löffel herzhaftes Lachen, ein Löffel Heilung, …
So entsteht eine alltägliche, spirituelle Praxis (die keine zusätzliche Zeit benötigt) für mehr Zufriedenheit, Gesundheit und Lebensfreude.
Experimentelle Kreuzbilder | 2024 | ca. 36 x 50 cm
Eine kleine Serie textiler Arbeiten, bei denen ich stets das Kreuzsymbol mit dem Friedensmantra OM MANI PADME HUM verbunden habe und die ich speziell für die Ausstellung im Veranstaltungsraum der Erlöserkirche in Wiener Neustadt gefertigt habe.

Für die Ausstellung *8 Milliarden* (in der Berchtoldvilla in Salzburg), gefertigter Meditationsteppich, den ich mit unzähligen Wiederholungen des Mantras OM MANI PADME HUM bestickt und gequiltet habe.
OM MANI PADME HUM ist das älteste und bis heute populärste Mantra des tibetischen Buddhismus. Es gilt als Friedensmantra. Durch das Rezitieren soll der Geist gereinigt und Mitgefühl für alle fühlenden Wesen kultiviert werden. Es wird als Mittel betrachtet, um inneren als auch äußeren Frieden in der Welt zu fördern.
Für die Ausstellung galt es, die für unseren Verstand nicht vorstellbare Zahl von 8 Milliarden mit künstlerischen Medien begreifbar zu machen und ich lud mit diesem Werk zu folgendem Gedankenexperiment ein:
Es braucht 3,42 Sekunden um das Mantra OM MANI PADME HUM einmal zu singen. Würden alle 8.000.000.000 Menschen auf Erden das Mantra hintereinander auch nur ein einziges Mal singen oder sprechen, bräuchte es 316,666 Tage und 16 Stunden, das ergibt rund 867 Jahre. Es würde somit den Zeitraum von 2025 bis ins Jahr 2892 benötigen, damit sich dieses Gedankenexperiment erfüllt.
Anregung zu einer zusätzlichen Überlegung oder Visualisierung:
Was würde es bewirken, wenn alle Menschen täglich dieses Mantra – das sowohl inneren als auch äußeren Frieden in der Welt fördert – ein paar Mal wiederholen, singen, flüstern, rezitieren oder auch nur in Gedanken sprechen!











